Robben 🦭, Wale 🐳 und kein Fallschirmsprung 🪂

Plettenberg Tag 3 – Wir schrieben den 25.08.24

Heute war bei Sandra bereits beim Frühstück eine gewisse Anspannung spürbar, denn heute sollte es so weit sein: Ich hatte ihr zum Geburtstag einen Fallschirmsprung geschenkt, der heute hier in Plettenberg stattfinden sollte. Mit Landung am Strand, versteht sich :). Leider kam es dazu nicht, denn der hiesige Flughafen ist für 2 Wochen geschlossen und man hat uns darüber leider nicht informiert. Also umsonst hingefahren. Die Enttäuschung war natürlich groß. Aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben 🙂

Den gesamten Vormittag war wieder viel los im Wasser. So konnte ich über den Tag hinweg einige Wale und Delfine mit der Drohne filmen. Einfach herrlich, wenn man die sanften Riesen bequem von der Terrasse aus beobachten kann.

Da wir nun den Nachmittag ungeplant mehr Zeit und auch keinen Alternativplan hatten (es war dann schon knapp 14 Uhr als wir nach einen kurzen Einkauf wieder in unserer Unterkunft waren), verbrachten wir die Zeit am hauseigenen Strand und mit dem ein oder anderen Kaltgetränk. (Tag 4 findet ihr weiter unten)

Langfassung – zum genießen 🙂

Plettenberg Tag 4 – Robberg Nature Reserve

Heute hatten wir ein klares Ziel: Das Robberg Nature Reserve. Da waren wir in 2019 auch schon mal und bei dem schönen Wetter heute (22°C / sonnig) war es das perfekte Ziel für einen Ausflug. Im Kern handelt es sich um eine langgezogene Halbinsel an deren Küste zahllose Robben zu Hause sind. Einen ca. 8 km langen Rundweg gibt es auch, den wir dann auch in Angriff genommen haben. Anfangs noch ganz locker wurde dieser dann aber stellenweise zur echten Herausforderung. Der natürlichen Küstenline folgend ging es immer wieder bergauf und -ab. Der Weg war auch nur vereinzelt von Menschenhand gebaut. Die allermeiste Zeit ging es über Stock und Stein zunächst zum Point, dem westlichsten Punkt der Insel. Da waren wir eigentlich schon gar gekocht. Aber hilft ja nichts, wir mussten ja auch wieder zurück. Wo der Hinweg noch weitestgehend weit oben verlief, führte der Rückweg entlang der südlichen Küstenline und das erforderte hier und da auch mal eine Klettereinlage, z.B. wenn man sich durch ein Geröllfeld kämpfen musste. Belohnt wurden wir dann aber, als wir am Strand der Insel ankamen, wo die Kinder ihren Spaß hatten und Sandra Robben beobachtet hat, die ganz nah am Strand mit den Wellen kämpften. Für das letzte Stück zurück zum Parkplatz gab es dann zwei Wege: Der eine unten an der Küste entlang und der andere eine steile Düne empor, für den sich Sandra und die Kinder entschieden haben. Unsere Wege trennten sich also bis zum ausgemachten Treffpunkt „The Gap„. Dort angekommen wartete und wartete ich, aber kein Lebenszeichen der anderen drei. Dann die Nachricht von Sandra: Die Kids heulen. Völlig verständlich nach den bisherigen Strapazen. 30 Minuten nach mir kamen sie dann aber auch beim The Gap an und wir legten die letzten Meter dann gemeinsam zurück. Als krönender Abschluss dann noch mal ein steiler Aufstieg. In Summe, so haben wir gelesen, waren das dann über 300 Höhenmeter. Wir waren wirklich erledigt, aber vor allem Helene und Bennet haben das so gut gemeistert. Wir sind wirklich stolz auf diese Leistung. Heute schlafen wir alle bestimmt wie die Engel.

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