Mossel Bay 🦭🐙

Heute sind wir in Mossel Bay angekommen. Über 400km haben wir heute zurückgelegt. Damit die Fahrt nicht zu lang wird, haben wir einen Zwischenstopp in Witsand eingelegt. Dort hatten wir in 2019 tolle Waldaufnahmen machen können. Heute leider Fehlanzeige. Zwar sind einige Walkühe mit ihren Kälbern vor Ort gewesen, aber leider ließ die Witterung einen Drohnenflug nicht zu. Wir haben dann einfach den Strand erkundet und waren im The Anchorage essen – einer urigen Fischerkneipe direkt am Strand.

In Mossel Bay angekommen hieß es dann mal wieder Ankommen, Auspacken, Einkaufen. Aber heute dann auch endlich: Grillen. Landestypisch haben wir zunächst ein Feuer gemacht und dann später über der Glut gegrillt. Dazu eine Flasche Rotwein vom Spier. Das Leben ist schön 🙂 Unsere Unterkunft, direkt am Meer hat Sandra wirklich gut ausgesucht. Wir Blicken vom Bett aus direkt auf den Indischen Ozean. Traumhaft.

Zweiter Tag

Nach einer herrlich ruhigen Nacht mit Meeresrauschen startete unser Tag mit Sonnenschein und kühlem Wind. Bevor wir das Haus verließen, musste noch das Meer mit dem Fernglas nach Walen abgesucht werden. Leider Fehlanzeige🥲.

Wir entschieden uns für einen Entdeckungstag am Strand und packten unsere 7 Sachen zusammen. Nach ca. 15 Minuten Fahrt erreichten wir den Diaz Beach, ein langgezogener Sandstrand ungefähr in der Mitte der Bucht. Kräftiger Wind machte alle Hoffnungen auf einen Drohnenflug zunichte. Egal, dann eben ohne! Nach kurzem Fußmarsch erwartete uns schon ein kleiner Seehund🦭, der sich in in der Sonne aalte und kaum Scheu vor Menschen hatte. Die Kids waren fasziniert und wir beobachteten das Schauspiel ausgiebig, bevor wir weiterzogen. Es war gerade Ebbe und damit gab es viel zu zu entdecken. Überall waren kleine Gezeitenbecken, die allerhand Leben bereithielten, das man erforschen konnte🐚🐙🐟🪼🦐. Bennet und Helene hatten kleine Wettbewerbe, damit es spannend blieb. Helene fand das größte und schönste Schneckenhaus und Bennet entdeckte das coolste Tier- einen kleinen, gestrandeten Oktopus. Er sah schon nicht mehr ganz lebendig aus. Nach kurzem Reaktionstest entpuppte sich der kleine 8-armige Freund aber als Kämpfer. Mission „Rettung von Tinti“ begann. Ich fasste mir ein Herz und nahm „Tinti“ auf die Hand…ab zum Wasser! Sofort erwachte der kleine Kerl wieder zum Leben und wurde sehr aktiv. Allerdings hatte er mich fest im Griff und machte keine Anstalten seines Weges zu ziehen. An anderer Stelle ließ er direkt mal eine Tintenwolke los. Kurz darauf wusste ich auch warum. Ein weiterer , größerer Arm näherte sich meiner Hand aus dem Hinterhalt😯. Da versteckte sich wohl ein gleichartiger Rivale direkt unter dem Felsen. Also neuen Platz suchen und weiterer Freilassungsversuch….ein kleiner Schubs und 2 Tintenwolken später war „Tinti“ frei. Ein fantastisches Erlebnis❤️.

Viel frische Luft macht müde. Daher erstmal kurz Pause im Appartement. Im Anschluss folgte noch eine kleine Runde zu zweit. Wir machten uns zu Fuß auf zum Mossel Bay Point. Der Weg führt direkt an unserer Unterkunft vorbei. Beeindruckende Aussichten und hohe Wellen begleiteten uns. Zur Belohnung gabs noch ein richtig gutes Softeis, das wir zwischen tosender Brandung und riesigen Felsen genossen🍦.

Den Tag beendeten wir mit Nudeln und Bolognese a la Papa. Morgen geht`s weiter Richtung Plettenberg Bay. Die Wetter-App sagt: 27°C und Sonne🌡️☀️🙏🏼.

Seehund
Oktopus- Rettung
Krakenalarm 🐙

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