Station 3 – Jungle Creek Villas (Quepos)

Zwischenstopp beim Nauyaca Wasserfall

Wir sind am nächsten Reiseziel angekommen. Auf dem Weg dahin haben wir einen „kurzen“ Zwischenstopp bei einer der zahlreichen Sehenswürdigkeiten eingelegt. Dem Nauyaca Wasserfall. Was als kurze Besichtigung mit Bademöglichkeit gedacht war entpuppte sich als 4km-„Gewaltmarsch“ durch den Dschungel. Bergauf, Bergab, über Stock und Stein, durch Wasser und Morast. Das ganze bei annähernd 100% Luftfeuchtigkeit. Wir haben noch nie so geschwitzt, aber Helene und Bennet haben das ganz toll mitgemacht. Angekommen am Wasserfall wartete dann aber die Belohnung auf uns. Der Sprung ins kalte Wasser. Einfach herrlich nach dem strapaziösen Hinweg. Am Fuße des Wasserfalls gab es ein natürliches Wasserbecken, in dem man sich abkühlen konnte.

Auf dem Weg zum bzw vom Wasserfall haben wir auch einige Tiere gesehen. Unter anderem Blattschneiderameisen, die überall ihre Pfade hatten und eine Gruppe Kapuzineraffen.

Dummerweise mussten wir den gleichen Weg auch wieder zurück. Glücklicherweise ging es dieses Mal aber öfter bergab als bergauf 🙂 Völlig fertig waren wir dennoch alle nach den gut 8km. Die Kids schliefen den Schlaf der Gerechten, als wir unsere Fahrt zur 3. Station fortsetzten. Toni (09.08.22)


Tag 6 unserer Reise

Langsam bekommen wir den Jetlag in den Griff. Immerhin bis 5 Uhr morgens haben wir geschlafen 🙂 Gegen 7 Uhr kam dann die Erlösung: Sandras Koffer ist endlich da! Erleichtert konnten wir dann zum nächstgelegenen Strand, dem Playa Espadilla, aufbrechen, den wir früh morgens noch ziemlich für uns alleine hatten. Weitläufig, feiner Sand, warmes Wasser, sanft abfallend. Bennet und Helene hatten ihren Spaß in den Wellen. 

Mit Sandras Koffer kam auch unsere Drohne an. Die musste natürlich ausgeführt werden. Lange nicht geflogen, daher waren die ersten Flugminuten ein ziemlicher Nervenkitzel. Relativ schlechte Bedingungen (kein GPS) und keine freie Sicht. Aber zum Glück haben wir sie wieder sicher landen können. Die Aufnahmen sind daher etwas hektisch, aber vermitteln dennoch einen guten Eindruck über die wunderschöne Landschaft hier in Costa Rica. 

Am Abend waren wir dann in einem der vielen Restaurants vor Ort essen, dem La Cantina. Zu landestypischer Livemusik hatten wir ein leckeres Essen.  VLG Toni (10.08.22)


Nationalpark Manuel Antonio

Heute ging es früh morgens in den nahegelegenen Nationalpark Manuel Antonio. Nur 10 Autominuten entfernt, direkt am Pazifik gelegen war die Anreise schnell erledigt. Die Sonne hat sich zwar nicht blicken lassen, aber das tat der Sache zunächst keinen Abbruch. Vorerst….

Und dann kam der Regen 🙁 Sandra und ich hatten uns einen halbwegs trockenen Unterschlupf gesucht, aber die Kinder hat es nicht gestört. Die waren ganz in ihrem Element und kämpften mit den Wellen. Zum Glück ist der Regen hier eher warm, sodass wir nicht frieren mussten.

Flora und Fauna im Park

Der Nationalpark Manuel Antonio war der eigentliche Grund für diesen Zwischenstopp. Er ist unheimlich reich an Tieren und seltenen Pflanzen. Eine kleine Auswahl haben wir heute gesehen.  Das Wetter war leider wirklich nicht optimal. Trotzdem hielten wir ständig Ausschau. Am Strand dann die erste Überraschung…große Leguane kreuzten unseren weg und man kam relativ nah heran.  Auch in den Bäumen fanden wir ein beeindruckendes Exemplar. Einsiedlerkrebse wuselten überall am Strand herum – zur Freude von Bennet und Helene, die wieder ein „Haustier“ hatten.

Der Regen nahm zu und so legten wir eine längere Pause ein. Schwankend zwischen “ Los, wir gehen!“ und “ Wir bleiben noch 10Minuten.“ harrten wir am Strand aus.  Dann wurde es trockener und wenigstens der Aussichtsturm musste noch bestiegen werden. Eigentlich hatte  ich keine große Motivation mehr….. Dann ein aufgeregter Schrei von Bennet: “ Mamaaaaaaa! Schnell ….ein Faultier!!!“ OK, Motivation wieder da! Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Tages- Highlight- ein relativ flinkes Faultierweibchen hangelte sich durch die Äste und ließ sich von den entzückten Touristen nicht stören. Einfach atemberaubend! Wichtige Anmerkung: Bennet hat das Faultier entdeckt! Ganz ohne Fernglas und Teleskop- Schnick-Schnack!

Der Regen nahm wieder zu und wir traten den Rückweg an. Zum Schluss gabs noch ein bisschen Äffchen-Action. Totenkopfäffchen ( es gibt nur 4 Affenarten in Costa Rica) sprangen über unsere Köpfe von Ast zu Ast und von Baum zu Baum.  Leider viel zu flink für ein gutes Foto.

VG, Sandra

Die Strände im Park haben uns so gut gefallen, dass wir morgen, sollte das Wetter mitspielen, gleich noch mal hinfahren und einen Strandtag einlegen. Bis bald, Toni (11.08.22)

Nationalpark Manuela Antonio – Teil 2: Strandtag

Letzter Tag im Nationalpark:

Mit Spannung schaute ich heut morgen aus dem Fenster.  “ Bitte kein Regen !!!“ ..ok es plätscherte nicht und die Sonne konnte man erahnen. Also Tickets gebucht und gebetet, dass wir dieses Mal Glück haben. 

Es war wunderbar. Anfangs noch leicht bedeckt und dann strahlte die Sonne vom Himmel.  Im Park war einiges los und begrüßt wurden wir direkt mit einem Faultier und einer Bande Brüllaffen (3 von 4 Affenarten können wir nun abhaken, yeah!). 

Ein guter Platz war schnell gefunden (krass, wie wenig Menschen hier sind!) und dann wurde geplanscht, mit Wellen gekämpft und gesonnt.  Wir wussten bereits, dass gegen 10 Uhr ziemlich schnell die Flut kommt und die Wellen wurden ziemlich heftig. 

Unseren Platz verlegten wir ständig nach oben. Andere am Strand waren weniger schlau und wurden überspült.  Nach 4 Stunden traten wir dann glücklich und hungrig den Heimweg an. Alle noch eine Runde in den Pool und dann gabs noch ne Runde Barbecue.

Morgen geht`s weiter an der Küste entlang und dann ins Landesinnere. Seid gespannt!

(12.08.22, VG Sandra)

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Ein Kommentar zu „Station 3 – Jungle Creek Villas (Quepos)“

  1. Avatar von
    Anonym

    Love❤️

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